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5. Oktober 2026

HabVid im Agent-Chat: Claude Code oder Codex machen das Release-Reel

Ein neues Feature ist fertig, der Release steht, und dann fehlt noch das Video, das zeigt, was es kann. Bildschirm aufnehmen, Klicks wiederholen, schneiden, vertonen: Dafür ist am Ende selten Zeit. HabVid kann das inzwischen über einen KI-Agenten im Chat erledigen.

Coding-Agenten wie Claude Code oder Codex binden HabVid als Werkzeug ein, über das Model Context Protocol (MCP). Der Agent kennt den Code der App, sucht die Funktionen aus, die verkaufen, und schreibt ein Drehbuch. HabVid führt die App in einem Cloud-Browser vor, nimmt sie auf und schneidet daraus das Reel, mit Persona und Stimme des Nutzers. Wie dieselben Funktionen in der Oberfläche aussehen, steht in HabVid: Reels per KI-Schnitt.

Einrichten: ein Token, ein Befehl

  1. In HabVid unter Konto → Agenten → Zugang erzeugen ein Token erstellen. Es ist nur einmal sichtbar.
  2. In Claude Code mit einem Befehl als MCP-Server hinzufügen. In Codex genügt ein Eintrag in der Konfiguration.
  3. Optional den Skill habvid-promo ins eigene Repository legen. Er führt den Agenten durch Auswahl, Drehbuch, Prüfung und Freigabe.

Was der Agent im Chat kann

  • Überblick holen: welche Personas, Marken und Punkte vorhanden sind und welche Projekte zuletzt liefen.
  • Projekt anlegen: mit einem Briefing aus Produkt, Zielgruppe, den gewählten Momenten und dem gewünschten Ton.
  • App aufnehmen: ein Drehbuch mit Szenen. Jede Szene ist ein kurzes Video, aufgenommen im Hoch- oder Querformat, mit Klicks, Eingaben und Wartezeiten. Der Login läuft vorher und wird nicht aufgenommen.
  • Prüfen: Status und Screenshots je Szene abrufen. Zeigt eine Szene einen Ladezustand oder ein Cookie-Banner, verbessert der Agent das Drehbuch und nimmt neu auf.
  • Reel erstellen: erst als Probelauf, der die Kosten in Punkten nennt. Nach Zustimmung entsteht das Reel mit Moderator, nur mit Stimme oder ohne Sprecher, auf Wunsch mit Musik.
  • Überarbeiten: „Szene Login raus“, „bei 0:08 länger auf das Dashboard“, im Chat gesagt, im Schnitt umgesetzt.
  • Exportieren: die MP4 wird in der Cloud gerendert, der Download-Link kommt zurück in den Chat.

So läuft ein Gespräch

„Mach ein Reel zu den neuen Features seit dem letzten Release.“ Der Agent liest README, Routen und die letzten Commits und schlägt drei Momente vor, je einen Satz pro Szene. Nach dem Okay fragt er, welche Persona sprechen soll, legt das Projekt an und schickt das Drehbuch in den Cloud-Browser. Ein paar Minuten später sieht er die Screenshots, korrigiert einen Selektor und nimmt eine Szene neu auf. Dann nennt er die Kosten, startet das Reel und gibt den Link zum Editor. Dort lässt sich die Vorschau ansehen und, wenn gewünscht, von Hand nachschärfen.

Der Agent kennt den Code, HabVid kennt den Schnitt. Auf dem Rechner des Entwicklers läuft dafür nichts.

Sicherheit und Grenzen

  • Tokens werden nur als Hash gespeichert. Widerrufen wirkt sofort.
  • Der Agent handelt als sein Konto: dieselbe Besitzprüfung, dasselbe Punktekontingent, keine Betreiberrechte.
  • Das Drehbuch samt Login-Eingaben wird nach der Aufnahme gelöscht, Passwörter erscheinen in keinem Log. Trotzdem gilt: nur Demo-Konten, keine echten Kundendaten.
  • Die App muss öffentlich erreichbar sein, als Produktion, Preview oder Staging. Den eigenen localhost sieht der Cloud-Browser nicht.
  • Bisher nur Web-Apps. Aufnahmen sind stumm, der Ton kommt von Persona und Musik.

Für wen das gedacht ist

Für Teams und Gründer, die ihre Software selbst bauen und jedes Release zeigen wollen, ohne einen Tag für ein Video zu opfern. Und für alle, die ohnehin mit einem Coding-Agenten arbeiten: Das Reel ist dann eine Aufgabe im selben Chat. Wie wir solche Werkzeuge bauen, steht unter Software. Ablauf besprechen.

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