Website: Baukasten oder eigene Seite — wann die Vorlage kippt
Ein Baukasten ist nicht „unprofessionell“. Er ist schnell, oft günstig und für eine einmalige Ankündigung völlig in Ordnung. Er kippt, wenn die Seite gefunden werden soll — und zwar von Leuten, die nicht den Firmennamen googeln, sondern das Gewerk und den Ort.
Dann sehen Vorlagen gleich aus: dieselben Überschriften, dieselben Ladezeiten, keine eigenen Adressen für Leistungen. Google hat wenig, woran es den Betrieb von zwölf anderen im Landkreis unterscheiden kann.
Der Baukasten reicht, wenn
- Sie vor allem den Namen teilen („unsere neue Adresse“)
- eine Seite genügt, ohne Leistungs-URLs
- niemand die Texte später monatlich anfassen muss, außer Ihnen im Login
- Sie das Risiko akzeptieren, dass das Layout in zwei Jahren der Mode von 2024 folgt
Die Vorlage kippt, wenn
- zwei Gewerke eigene Suchen haben (Dach und Sanitär sind nicht dieselbe Seite)
- Maps und die Website dieselben Daten tragen müssen, ohne dass jemand sie an drei Stellen pflegt
- die Seite später eine kleine App, ein Formular mit Logik oder eine Schnittstelle tragen soll
- der Baukasten die Domain, die E-Mails oder das SSL zur Verhandlungsmasse macht, sobald Sie wechseln
Dann ist „individuell“ kein Geschmack. Es ist: eigene URLs, eigener Code, Hosting, das Ihnen gehört, Texte, die nicht in einem Theme-Slot enden. Unter Leistungen ist das der Web-Teil. Die Programme unter Software sind derselbe Gedanke für den Betrieb hinter der Website.
Was individuell nicht heißen muss
Kein sechsmonatiges Branding-Projekt. Kein Shop, den niemand bestellt. Eine Unternehmensseite mit klaren Leistungen, Impressum, Kontakt, mobil bedienbar — in Wochen, nicht in Quartalen, wenn Texte und Bilder liegen.
Der Baukasten spart den Start. Er wird teuer, wenn Sie ihn verlassen müssen und nichts mitnehmen außer einem PDF-Export.
Was auf einer Handwerker-Seite stehen muss: Leistungen, Anfahrt, Anruf. Ortsseiten: Webdesign Ansbach. Beispiele: Referenzen. An Ihrer bestehenden Seite festmachen.